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Gerade in der Sportmedizin ist es von grundlegender Bedeutung schnell und sicher akute und chronische Verletzungen sowie pathologische Veränderungen an den Gelenken, Muskeln und Sehnen ohne zeitraubende und aufwendige Untersuchungen erkennen und damit diese frühzeitig entweder einer weiterführenden Spezial - untersuchung oder sofort einer sportmedizinischen und sportphysiotherapeutischen Behandlung zuführen zu können.

Die „ARTHROPHONIE“ , routinemäßig in unserem „Institut für Sportmedizin und Sportphysiotherapie und Physiotherapiezentrum B. Stefan Ltd,“ in A- 8301 Laßnitzhöhe, Hauptstrasse 140 und meiner Ordination verwendet, ist eine Methode, die audiovisuell schnell und sicher eine umfassende Diagnostik am Bewegungs- und Stützapparat zulässt.

Auch die Feststellung der Sporttauglichkeit in Bezug auf Belastbarkeit und latente Veränderungen an Gelenken, Muskeln und Sehnen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist ebenso eine Domäne der „Arthrophonie“ wie die Therapieverlaufs- und Therapieerfolgskontrolle in der Physiotherapie und Sportphysiotherapie.

Schließlich leistet die „Arthrophonie „ noch wertvolle Dienste auf dem Gebiet der Inneren Medizin bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises hinsichtlich der Kontrolle des Krankheitsverlaufes und frühzeitiger Erkennung beginnender Veränderungen am Bewegungs- und Stützapparat.

Die „Arthrophonie“, von Herrn Dr. Florian, Radiologe in Graz , unter Einsatz modernster Technik entwickelt, ist in unseren Instituten und meiner Ordination unverzichtbarer Bestandteil der Diagnostik und in der Behandlung von Erkrankungen der Gelenke, Muskeln und Sehnen in der Sportmedizin, Sportphysiotherapie, Physiotherapie und Inneren Medizin und kommt sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch zum Einsatz.

 

Dr.med. univ. Stefan Günter



Auch in der heute schon so hochtechnisierten Medizin sollten unsere „5 Sinne“ ihren festen Platz behalten, wobei es natürlich nicht verboten ist, sich dabei technischer Hilfsmittel zu bedienen.

Unserem Gehör kommt bei unserer Berufsausübung eine tragende Rolle zu; man denke nur an die „Auskultation“, die diagnostischer Erfassung von Körpergeräuschen, ursprünglich durch Auflegen des Ohres an den Körper des Patienten.

Der französische Arzt René Laennec, übrigens der Leibarzt Napoleons I. Bonaparte verwendete 1819 zum ersten Mal ein „Hörrohr“ und konnte so die Methode damit entscheidend verbessern.

Noch heute ist das Hörrohr in der Gynäkologie in Gebrauch, sonst ist es jedoch den modernen Stethoskopen gewichen, die der Aufgabe, das Herz, die Lunge, den Darm, manche Gefäße u.a.m. zu untersuchen, noch mehr entgegenkommen.

Meinem Kollegen, Dr. Fritz Florian, Radiologe in Graz, ist nun das Verdienst zuzuschreiben, das „Stethoskop“ für den Bewegungsapperat, also Gelenke, Muskeln, Sehnenscheiden unter dem Einsatz modernster Technik entwickelt zu haben.

Als Allgemeinmediziner, der tagtäglich mit diversesten Leiden dieser Art konfrontiert wird, habe ich mich dieser Methode als relativ einfachem und zuverlässigem Verfahren zur Ergänzung der Diagnostik, aber auch der Therapie im Sinne einer Verlaufskontrolle angenommen und sehe darin unter anderem auch die jederzeitige Verfügbarkeit und das Fehlen jeglicher Belastung des Patienten als einen überragenden Vorteil.

Die Anwendung ist einfach:
Man bringt kleine, hochsensible „Sensoren“ am erkrankten Gelenk über der „verdächtigen „ Struktur, also etwa des Meniskus an und lässt den Patienten das Gelenk bewegen; anhand der Geräuschcharakteristik, die akustisch, aber auch optisch mittels eines Oszillographen registriert werden kann, erhält man die entsprechenden diagnostischen Hinweise.

Zum Einsatz kommt die Arthrophonie bei mir vor allem bei Verdacht auf Schädigung von Sehnen oder Sehnenscheidenentzündung, über den großen Gelenken, etwa Schulter und Knie, aber auch bei kleineren Gelenken, wie dem Kiefergelenk sowie denen der Finger.

Ich glaube, dass uns diese Methode viele weiter Erkenntnisse vermitteln wird und werde sie in dieser Hinsicht auch konsequent weiterentwickeln und verwenden.

Dr. Kurt Pinter